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Senatsempfang 300 Jahre Freimaurer

Hamburg – 08.05.2017

Am 08. Mai 2017 trafen sich Freimaurer aus ganz Deutschland im Hamburger Rathaus. Sie folgten der Einladung des Präsidenten des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, erster Bürgermeister Olaf Scholz, zum Senatsempfang anlässlich des 300. Geburtstages der Freimaurer.

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HAMBURG:
Erster Konrad Ekhof Poetry Slam

Humanität – ein Thema, dass viele Menschen aktuell stark berührt und beschäftigt. Außerdem ist Humanität ein Grundwert der Freimaurer. Für die Brüder der Loge Konrad Ekhof ein Anlass, einen Poetry Slam rund um dieses Thema auszurichten.

Die Freimaurerloge „Konrad Ekhof“ lädt im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Hamburg denkt“ zum „Konrad Ekhof Poetry Slam“ im wunderschönen Ambiente des Mozartsaals im Logenhaus der Freimaurer an der Moorweide in Hamburg (direkt hinter der Uni) ein. Ein Poetry Slam rund um das Thema Menschlichkeit mit einem tollen Line Up und Moderation in einer der schönsten Locations in Hamburg: Das Logenhaus und besonders der Mozartsaal lassen das Zeitalter des Jugendstils wieder lebendig werden.

Die Organisatoren sind gespannt, wie Mona Harry, Fabian Navarro, Victoria Helene Bergmann, Rasmus Blohm, Hinnerk Köhn und Bente Varlemann das Thema Menschlichkeit beleuchten werden. Die Moderation des Abends übernimmt David Friedrich.

Der Sieger des Abends bekommt neben einer symbolischen Auszeichnung die Möglichkeit, einen Betrag von 1.000 Euro an eine wohltätige Einrichtung seiner Wahl zu vergeben.

 

11. Mai 2017, Einlass 19.30 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr im Mozartsaal des Logenhauses, Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg. Moderation: David Friedrich. Tickets 9,50 – 12,00 € nur über: https://www.tixforgigs.com/site/Pages/Shop/ShowEvent.aspx?ID=20011

FOTO: © Freimaurerloge Konrad Ekhof e.V.

 

Stuhlmeistertagung

Hamburg – 06.04.2017

Der Distriktmeister, Br. Thomas Stuwe, lädt am 22. Mai 2017 zum Stuhlmeistertag ein. Alle Stuhlmeister der gerechten und vollkommenen Freimaurerlogen die in Hamburg und Stade arbeiten sind geladen. Stuhlmeister die nicht persönlich erscheinen können, werden gebeten sich zu entschuldigen und nach Möglichkeit einen Vertreter zu entsenden.

 

HAMBURG:
BUNDESTAGSPRÄSIDENT NOBERT LAMMERT SPRICHT VOR FREIMAURERN

Aus Anlass des 300. Jahrestages der Gründung der weltweit ersten Großloge der Freimaurer lädt der Hamburger Senat gemeinsam mit dem Distrikt Hamburg der Großloge A.F.u.A.M.v.D zu einem außergewöhnlichen Empfang ins Rathaus. Dazu wird am 08. Mai ab 18 Uhr auch Bundestagspräsident Prof. Dr. Nobert Lammert erwartet, der eine Rede halten wird. Ebenso werden Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie Br. Stephan Roth-Kleyer, Großmeister der Großloge A.F.u.A.M.v.D., zu den Anwesenden sprechen. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten können leider nur namentlich geladene Brüder und Gäste an dieser Veranstaltung teilnehmen. (-red)

FOTO: © STEPHAN ROLL/HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG

Freimaurerei heute

Der Freimaurerei wird eine jahrhundertealte Geschichte nachgesagt. Vieles davon ist Legende, Spekulation und Wunschdenken, wirklich belastbare Belege gibt es nur wenige. Überdies wissen wir nicht, ob die wenigen Belege und vagen Hinweise die Freimaurerei widerspiegeln, von der wir heute sprechen. Ebensowenig haltbar ist die Argumentation, die Freimaurerei sei in direkter Nachfolge der Dombauhütten entstanden. Jüngere Forschung geht, vereinfacht dargestellt, heute davon aus, dass die moderne Freimaurerei eine Art Abspaltung ist, die sich lediglich eine Zeitlang der Hülle und der Organisation der Bauhütten bedient hat.

Verbindlich ist nur das Jahr 1717, in dem sich mehrere existierende Logen in London zur ersten dokumentierten Großloge zusammengeschlossen haben. Zu dieser Zeit gab es insbesondere in England viele Organisationen, die eine gesellschaftliche und geistige Weiterentwicklung ihrer Mitglieder zum Ziel hatten. Die Bewegung der Freimaurer hat sich durchgesetzt und binnen weniger Jahrzehnte ein ungeheures weltweites Wachstum erfahren. In der Folge hat sich die Freimaurerei unterschiedlich entwickelt und sich unter den Umwelteinflüssen gewandelt. Es gibt daher „die“ Freimaurerei nicht: es gibt fortschrittliche Großlogen und Logen, es gibt traditionsbehaftete, antiklerikale wie christlich-religiöse und viele andere Ausprägungen. Die traditionell in der Freimaurerei gelebte Toleranz macht diese Unterschiede möglich und gleichzeitig Definitionen ausgesprochen schwierig.

Die humanitäre Freimaurerei unserer Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland versteht sich als eine humanitäre und im freimaurerischen Sinne moderne Ausrichtung, wenngleich auch in ihren Logen die unterschiedlichsten Facetten zu finden sind. Über das Selbstverständnis finden Sie mehr unter den Leitgedanken.

Steigendes Interesse an der humanitären Freimaurerei in Deutschland

Nach Jahren der Stagnation bemüht sich unsere Großloge um eine starke Öffentlichkeitsarbeit ohne Verlust der freimaurertypischen Diskretion. Als einzige Großloge kann sie seit einigen Jahren Wachstum und zunehmendes Interesse verzeichnen. Das Interesse an der Freimaurerei geht durch alle Altersgruppen, wobei erfreulich viele jüngere Männer zwischen zwanzig und vierzig Jahren an den Logentüren anklopfen. Lag bis vor zehn Jahren das Durchschnittsalter der Logen durchweg um die sechzig Jahre und darüber, können erste Logen zwischenzeitlich das statistische Mittel unter 50 Jahren verzeichnen.

In den Logen versammeln sich, den Alten Pflichten von 1723 entsprechend, Männer, „die sich im wahren Leben nie begegnet wären“. Traditionell werden in die Logen Männer der verschiedensten Altersgruppen, Gesellschaftsschichten, Parteien, Religionen und Herkünfte aufgenommen. Diese bunte Mischung von Menschen, häufig Individualisten, oft auch als „Gemeinschaft der Ungleichen“ bezeichnet, trifft sich über alle noch zum Teil außerhalb der Logen bestehenden Schranken hinweg und begegnet sich bewusst auf Augenhöhe. Interessanterweise profitieren alle Beteiligten davon, weil sie ihr Leben gezielter und bewusster gestalten können, sofern sie die vielfältigen Eindrücke auf sich wirken lassen.

Logen bieten Übungsstätte für neue Gedanken

Logen pflegen den Meinungs- und Gedankenaustausch, hier wird gerne und ergebnisoffen diskutiert, aber auch aktiv gehandelt. Die Basis für die zwischenmenschlichen Verhaltensweisen wird durch die monatlichen rituellen Handlungen gelegt, in denen die Bruderschaft als gelebter Engbund den Zusammenhalt und den Umgang miteinander und mit der Umwelt erlernen kann. Die besondere Methodik der Freimaurerei ermöglicht es, dass Handwerker und Hochschullehrer, Künstler, Beamte, Angestellte, Selbstständige aller Weltanschauungen gleichberechtigt und erfolgreich an gemeinsamen Aufgaben arbeiten können. Diese solidarische Kraft ermöglicht gut funktionierenden Logen in Geschichte und Gegenwart vergleichsweise große Aufgaben bewerkstelligen zu können.

Damit versteht sich eine Loge auch als Übungsstätte für jedes einzelne Mitglied: Was man in der Loge an Verhaltensmustern erprobt und erlernt hat, kann man auchaußerhalb der Loge umsetzen. Darin verstehen die Logen ihren gesellschaftlichen Erziehungsprozess: Sie verabschieden keine Resolutionen und delegieren deren Erledigung, sondern sie beginnen im Kleinen und als Einzelpersonen mit dem persönlichen Erkenntnisprozess und lassen die Umsetzung im Kleinen folgen. In der Summe können sich gleichwohl beachtliche Folgen ergeben.

Original erschienen auf der Homepage der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland:
http://www.afuamvd.de/freimaurerei-heute/

Zum 200. Todestag von Friedrich Ludwig Schröder

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Die Gesellschaft Harmonie und die Stiftung Historische Museen Hamburg haben in ihrer Eigenschaft als Schirmherren des Projektes „Hamburger Persönlichkeiten“ Friedrich Ludwig Schröder zur Person des Monats September ernannt.

Wer war Friedrich Ludwig Schröder und warum gilt er als einer der größten Freimaurer aller Zeiten?

Anlässlich seines 200.Todestages wird die Sonderausgabe des Hanseatischen Logenblattes von unserem Distrikt kostenfrei zum download angeboten.

Zum Download bitte auf das Bild klicken

Wie Shakespeare nach Hamburg kam

Das Hamburger Abendblatt veröffentlichte am 3./. September 2016 einen Artikel in ihrer Zeitungsausgabe über Friedrich Ludwig Schröder.

Mit freundlicher Genehmigung vom Hamburger Abendblatt wird der Artikel hier zum nachlesen angeboten.

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